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  • Kohlefaser Plasmabehandlung
    © Fraunhofer IMWS

    Die Steigerung der mechanischen Performance von Verbundwerkstoffen wollen die Polymer Service GmbH Merseburg (PSM) und das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS in einem gemeinsamen Forschungsprojekt erreichen. Sie setzen auf die Oberflächenbehandlung von Carbon-Verstärkungsfasern, um diese besser für den Einsatz in thermoplastischen Kunststoffen anzupassen. Von diesen optimierten Materialsystemen könnten insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen profitieren, um Halbzeuge mit besserer Performance und geringerem Entwicklungsaufwand herzustellen.

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  • © Pawel Sosnowski

    In der Lausitz steckt das nötige Know-how, um in der Wasserstoffwirtschaft Innovationen und Arbeitsplätze zu schaffen. Davon sind die sächsische Landesregierung und die Bundesregierung überzeugt. Sie fördern deshalb das neu entstehende Fraunhofer Hydrogen Lab Görlitz (HLG) zusammen mit über 42 Millionen Euro. Die Fraunhofer-Gesellschaft baut mit dem HLG eine international einzigartige Forschungsplattform auf. Rund um Brennstoffzellen können in Görlitz ab Ende 2022 entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette neuartige Technologien zur Erzeugung, Speicherung und Nutzung von Wasserstoff entwickelt und erprobt werden. Das stärkt die Region im Strukturwandel, denn dadurch können sich Unternehmen ansiedeln oder weiterentwickeln, um vom Zukunftsmarkt Wasserstoff durch Technologieführerschaft zu profitieren. Standort des HLG wird der Siemens Energy-Innovationscampus, auf dem heute Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zusammen mit weiteren Gästen die künftige Baustelle des Wasserstofftestlabors besichtigten.

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  • TotalEnergies hat gemeinsam mit dem Elektrolyseur-Hersteller Sunfire, dem Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP und dem Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS das e-CO2Met-Projekt im Hydrogen Lab Leuna gestartet. Dort kann Methanol aus kohlenstoffarm produziertem Wasserstoff und abgetrenntem Kohlendioxid hergestellt werden. Dies ist ein wichtiger Ansatz zur Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgasemissionen. Mit dem Anspruch, klimaneutrales Methanol vor Ort zu produzieren, werden in diesem Demonstrationsprojekt die verschiedenen dafür notwendigen Bausteine, wie z. B. die Nutzung erneuerbarer Energien, integriert.

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  • Hydrogen Competence Hub

    14. Juni 2021

    Der H2 Competence Hub wird Geschäftsstelle, Koordinations- und Kommunikationszentrale sowie Begegnungsort. Er ist dabei deutlich mehr als ein virtuelles Zentrum. Räumlich verortet an der Hochschule Merseburg (HOME) schafft er ein greifbares Portal für die geographisch nahegelegenen „industriellen und gesellschaftlichen Abnehmer“, die durch den regionalen Kohleausstieg vor besonderen Herausforderungen stehen – einschließlich der bzw. insbesondere mit Blick auch auf die Akteure im Mitteldeutschen Chemiedreieck. Durch dieses Portal wird der Zugang zu akademischer Forschungsexpertise, -infrastruktur und -plattformen sowie zu passfähig ausgebildeten Hochschul-Absolventinnen/Absolventen und abgestimmt gestalteten Weiterbildungsformaten erleichtert und zentralisiert.

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  • Elektrolyse Leuna Eröffnung
    © Fraunhofer IMWS/Michael Deutsch

    Grüner Wasserstoff ist ein Schlüsselelement für eine nachhaltige Rohstoffversorgung der Industrie und das Erreichen der Klimaziele. Mit dem Hydrogen Lab Leuna hat heute die erste Pilotanlage für Test und Skalierung der dazu notwendigen Elektrolysesysteme ihren Betrieb aufgenommen, die vollständig in einen Chemiepark integriert ist. Das unterstützt den benötigten Markthochlauf von H2-Technologien, den die Fraunhofer-Gesellschaft durch Bündelung ihrer Wasserstoffaktivitäten im Norden und Osten Deutschlands weiter beschleunigen möchte: Die Hydrogen Labs in Leuna, Görlitz und Bremerhaven sowie ein Anwendungszentrum in Hamburg werden miteinander verknüpft. Somit entsteht ein weltweit einmaliges Angebot von Pilotanlagen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Wasserstoffwirtschaft.

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  • Das House of Transfer

    18. Mai 2021

    Das House of Transfer möchte eine Technologietransferstruktur für die Wirtschaftszweige Chemie, Kunststoff und Bioökonomie in der Region aufbauen. Als One-Stop-Shop und strukturelle Einheit schafft das HoT einen Anlaufpunkt für alle gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und politischen Akteure und schafft Transparenz durch Information über entstehende Technologien, Fördermöglichkeiten und Rahmenbedingungen. So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der diese gesammelten Informationen nach außen trägt und zum gemeinsamen Fach-Austausch und damit zur vereinfachten Generierung von Strategien für die Anpassung im Strukturwandel beiträgt.

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  • © Pexels / Magda Ehlers

    Plastik ist für unseren Alltag unverzichtbar geworden, vom Joghurtbecher über das Smartphone bis hin zum Leichtbau-Armaturenbrett im Auto. Das Problem des vielseitigen und leistungsfähigen Kunststoffs: Er wird fast immer aus fossilen Quellen hergestellt, landet häufig schnell im Abfall und wird dann zu selten und nicht intelligent genug weitergenutzt. Die Lubey AG und das Fraunhofer-Institut für Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS aus Halle (Saale) möchten ein Verfahren entwickeln, das eine bessere Analyse von Kunststoffen und Kunststoffgemischen ermöglicht und somit die Möglichkeiten zum Recycling verbessern kann.

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