Das House of Transfer

Das House of Transfer möchte eine Technologietransferstruktur für die Wirtschaftszweige Chemie, Kunststoff und Bioökonomie in der Region aufbauen. Als One-Stop-Shop und strukturelle Einheit schafft das HoT einen Anlaufpunkt für alle gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und politischen Akteure und schafft Transparenz durch Information über entstehende Technologien, Fördermöglichkeiten und Rahmenbedingungen. So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der diese gesammelten Informationen nach außen trägt und zum gemeinsamen Fach-Austausch und damit zur vereinfachten Generierung von Strategien für die Anpassung im Strukturwandel beiträgt.

Der Strukturwandel kann nur durch sektorübergreifende und interdisziplinäre Zusammenarbeit erfolgreich gestaltet werden. Die Klimaschutzziele von EU und Bund sind ehrgeizig und stoßen Wandel in vielen Disziplinen, wie Wasserstoff, nachwachsende Rohstoffe, Kreislaufwirtschaft und vielen mehr an. In allen Bereichen entstehen neue Technologien, Materialien und Prozesse, die alle unterschiedliche Lösungsansätze für den Strukturwandel verfolgen. Das House of Transfer nutzt einen ganzheitlichen Ansatz für einen Marktüberblick über die sich verändernden Wertschöpfungsketten in den Sektoren Bioökonomie, Chemie und Kunststoff, sowie für die Abschätzung zukünftiger Entwicklungen und deren Auswirkungen z.B. auf den Arbeitsmarkt. Dieses Wissen wird im Vorhaben aufbereitet, öffentlich weitergegeben und daraus Handlungsempfehlungen für politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche sowie gesellschaftliche Akteure entwickelt. Es entsteht mit dem House of Transfer eine Plattform für den Strukturwandel in den drei Kernsektoren Chemie, Bioökonomie und Kunststoffe. Bislang unabgestimmt parallellaufende Initiativen werden gebündelt um Erkenntnisse, Forschungsergebnisse etc. schnell und zielgerichtet in die Praxis überführen zu können. Aus inhaltlicher Sicht können durch die Förderung Fachgebiete in den Bereichen Bioökonomie, Chemie und Kunststoffe durch das House of Transfer abgedeckt werden:

Unter dem Dach des House of Transfer engagieren sich folgende Partner:

  • Cluster BioEconomy e. V.
  • Fraunhofer-Zentrum für internationales Management und Wissensökonomie
  • Kooperationsnetzwerk Chemie+
  • Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS (Leistungs- und Transferzentrum Chemie- und Biosystemtechnik
  • Polykum e. V.
  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Wissenschaftscampus Halle „Pflanzenbasierte Bioökonomie“, WCH)

Insbesondere ist auch die Gestaltung von Wissens- und Transferprozessen eine neue Herausforderung für die einzelnen Partner. Sie wirken als Katalysator für dessen Beiträge zu Klimaschutz und Strukturstärkung. Das House of Transfer möchte eine maßgeschneiderte Technologietransferstruktur für die Wirtschaftszweige Chemie, Kunststoff und Bioökonomie in der Region aufbauen. Dadurch ermöglichen die Partner nicht nur sich selbst den Strukturwandel aktiv mitzugestalten, sondern geben ihre gemeinsamen Erfahrungen an andere weiter, um Parallelaktivitäten und vermeidbare Fehler zu minimieren und als Initiator und Best-Practice-Beispiel für ähnliche Aktivitäten zu fungieren. Als One-Stop-Shop und strukturelle Einheit schafft das House of Transfer einen Anlaufpunkt für alle gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und politischen Akteure und schafft Transparenz durch Information über entstehende Technologien, Fördermöglichkeiten, Rahmenbedingungen usw. So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der diese gesammelten Informationen nach außen trägt und zum gemeinsamen Fach-Austausch und damit zur vereinfachten Generierung von Strategien für die Anpassung im Wandel beiträgt.

Das House of Transfer macht es sich zur Aufgabe, regionale Akteure der Sektoren Chemie, Bioökonomie und Kunststoff bei der Bewältigung des Strukturwandels zu unterstützen. Es stellt ihnen (i) Informationen zu den Bereichen Wissens- und Technologietransfer bereit, (ii) sorgt für die Vernetzung, (iii) ermöglicht Transparenz und (iv) Transferprozessoptimierung. Damit trägt es zu den Zielen des Strukturstärkungsgesetzes bei und ermöglicht es den Akteuren, den Wandel aktiv mitzugestalten. Durch gemeinsame, sektorübergreifende Zusammenarbeit kann eine innovative und leistungsfähige Modellregion entstehen, die auf nachhaltigen und »grünen« Einsatzstoffen beruht.

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