Leuna Wasserstoff
© Fraunhofer IMWS
Im Hydrogen Lab Leuna können Komponenten für Elektrolyseure bewertet und optimiert werden.

Referenzfabrik für Elektrolyseur-Massenproduktion

Fünf Fraunhofer-Institute bauen in einem neuen Großprojekt eine Referenzfabrik auf, in der in den nächsten vier Jahren neue Produktionsverfahren für Grünen Wasserstoff entwickelt und geprüft werden können. Das Fraunhofer IMWS bringt seine Expertise zur Charakterisierung von Elektrolyseuren ein.

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Kohlefaser Plasmabehandlung
© Fraunhofer IMWS
Atmosphärische Plasmabehandlung von Kohlefasern.

Verstärkungsfasern aus Carbon für UD-Tapes

Die Stärken von UD-Tapes mit den Stärken von Carbonfasern für den Leichtbau kombinieren - dieses Ziel verfolgen das Fraunhofer IMWS und die Polymer Service GmbH Merseburg in einem Gemeinschaftsprojekt.

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TotalEnergies, Sunfire und Fraunhofer geben den Startschuss für grünes Methanol in Leuna

TotalEnergies hat gemeinsam mit dem Elektrolyseur-Hersteller Sunfire, dem Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP und dem Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS das e-CO2Met-Projekt im Hydrogen Lab Leuna gestartet. Dort kann Methanol aus kohlenstoffarm produziertem Wasserstoff und abgetrenntem Kohlendioxid hergestellt werden. Dies ist ein wichtiger Ansatz zur Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgasemissionen.

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© Pawel Sosnowski
Beim Besuch des Siemens Energy-Innovationscampus und der künftigen Baustelle des Wasserstofftestlabors: Dr. Jochen Eickholt, Mitglied des Vorstands von Siemens Energy, Prof. Welf-Guntram Drossel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IWU, Grzegorz Macko, stellvertretender Marschall der Woiwodschaft Niederschlesien, Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, Thomas Schmidt, Sächsischer Staatsminister für Regionalentwicklung und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (v.l.n.r.).

Fraunhofer Hydrogen Lab Görlitz »Vorbild für erfolgreichen Strukturwandel in ganz Deutschland«

In der Lausitz steckt das nötige Know-how, um in der Wasserstoffwirtschaft Innovationen und Arbeitsplätze zu schaffen. Davon sind die sächsische Landesregierung und die Bundesregierung überzeugt. Sie fördern deshalb das neu entstehende Fraunhofer Hydrogen Lab Görlitz (HLG) zusammen mit über 42 Millionen Euro.

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Wasserstoff Elektrolyse Membran Stack
© Fraunhofer IMWS/Sven Döring
Am Fraunhofer IMWS werden Materialien für die Wasserelektrolyse im Hinblick auf Lebensdauer und Effizienz optimiert.

Internationale Logistik für den Import von grünem Wasserstoff

In einem Projekt mit der Hochschule Anhalt und Partnern in Südkorea werden die Bedarfe eines zukünftigen Imports von grünen Wasserstoff untersucht.

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Elektrolyse Leuna Eröffnung
© Fraunhofer IMWS/Michael Deutsch
Von links nach rechts: Gerd Unkelbach (Leiter Fraunhofer CBP), Prof. Dr. Matthias Petzold (Leiter Fraunhofer IMWS), Dr. Markus Wolperdinger (Leiter Fraunhofer IGB), Joachim Heider (Leiter Vertriebs-region Nordost, Linde Gas), Thomas Behrends (TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland GmbH), Prof. Dr. Reimund Neugebauer (Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft), Dr. Sylvia Schattauer (stv. Leiterin Fraunhofer IMWS) Prof. Dr. Thorsten Posselt (Leiter Fraunhofer IMW), Willi Frantz (TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland GmbH).

Hydrogen Lab Leuna nimmt Betrieb auf

Mit dem Hydrogen Lab Leuna hat heute die erste Pilotanlage für Test und Skalierung der dazu notwendigen Elektrolysesysteme ihren Betrieb aufgenommen, die vollständig in einen Chemiepark integriert ist.

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Wegweiser News
© Creative Common
Wegweiser News

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Leistungs und Transferzentrum Chemie und Biosystemtechnik

Das Konzept

© Leistungs- und Transferzentrum Chemie- und Biosystemtechnik

Das Leistungs- und Transferzentrum Chemie- und Biosystemtechnik Mitteldeutschland (LTZ CBS) ist eine länderübergreifende und von der Fraunhofer-Gesellschaft initiierte Plattform des Wissens- und Technologietransfers, die nachhaltige Innnovation aus der Forschung innerhalb der Wirtschaft voranbringt.

Es wurde als zentrale Anlaufstelle zur Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft mit überregionaler Ausstrahlung implementiert und ist Katalysator für die Wechselwirkung von Forschung, regionaler Wirtschaft und Politik zur Beschleunigung des Technologie- und Wissenstransfers. Die Aktivitäten des LTZ CBS fokussieren sich auf den mitteldeutschen Wirtschaftsraum und hier besonders auf kleine und mittlere Unternehmen. In der Kooperation mit Forschungseinrichtungen werden gezielt innovative Transferleistungen erbracht und gefördert. Diese Verbindung von außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit Universitäten/Hochschulen und der Industrie schafft Synergien und neue Möglichkeiten zur nachhaltigen Weiterentwicklung ganzer Branchen und Industriezweige.

Deshalb sind unter dem Leitmotiv der ganzheitlichen Nachhaltigkeit die Ressourcenschonung durch Energie- und Materialeffizienz, sowie der Übergang von unidirektionalen zu Kreislaufprozessen unter Einbeziehung der Digitalisierung und Vernetzung die zentralen Themen. Die Betrachtung kompletter Wertschöpfungsketten, fokussiert auf die  Implementierung zirkulärer Prozesse, prägt die Arbeit maßgeblich und entwickelt sich zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber den in den Grenzen der jeweiligen Institutionen eingeschränkten Forschungstätigkeiten.

Basierend auf der Projekt- und Forschungsstruktur wurden vier innovative Schwerpunkte identifiziert, fokussiert und miteinander verknüpft: S1: Polymer- und biopolymerbasierte Materialsysteme, S2: Ganzheitliche Wirkstoffsysteme, S3: Nachhaltige Grenzflächenchemie und -physik und S4: CO2-neutrale Kohlenstoff- und Wasserstoffkonversion. Jeweils ein ausgewählter und bestätigter Schwerpunktsprecher engagiert sich als Interessenvertreter der Projektbearbeiter gemeinsam mit der Geschäftsstelle des LTZ CBS für die inhaltliche Passfähigkeit der Forschungsarbeiten sowie deren Fokussierung und Einbindung in den Gesamtkontext. Dabei stehen das Innovationspotenzial und die Verwertungsperspektive möglicher Produkte im Vordergrund, um eine ganzheitliche Nachhaltigkeit gemäß der Sustainable Development Goals über Ökologie und Ökonomie hinaus zu erreichen.

Die vier Forschungsschwerpunkte im Überblick

Polymer- und biopolymerbasierte Materialsysteme

Ganzheitliche Wirkstoffsysteme

Nachhaltige Oberflächenchemie und -physik

CO2-neutrale Kohlenstoffverwertung