Motor für Chemie 4.0 in Mitteldeutschland

Chemie 4.0 wird das zentrale Thema für die weitere Arbeit des Leistungs- und Transferzentrums Chemie- und Biosystemtechnik. Diesen Beschluss fasste das Direktorium des Netzwerks beim Zukunftsdialog 2018 in Quedlinburg.

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Das Leistungszentrum hat als essentieller Partner der regionalen Chemiestandorte und KMU deren Wettbewerbsposition nachhaltig verbessert.

Das Leistungszentrum hat innerhalb eines Jahres 60 Industriepartner gewonnen.

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Die Ergebnisse der Kooperationsprojekte bewerten mehr als 83 Prozent der beteiligten Partenr als "sehr gut".

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Leistungs- und Transferzentrum »Chemie- und Biosystemtechnik«

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© Leistungs- und Transferzentrum Chemie- und Biosystemtechnik

Das Leistungs- und Transferzentrum »Chemie- und Biosystemtechnik« führt orientierende Grundlagenforschung, anwendungsorientierte Forschung und industrielle Entwicklung enger zusammen, um die Wertschöpfung in der Region Halle-Leipzig entscheidend zu stimulieren. Mit dem Leistungs- und Transferzentrum »Chemie und Biosystemtechnik« wird sowohl die Exzellenz in der Forschung als auch eine nachhaltige regionale wirtschaftliche Entwicklung stimuliert. 

Das strategische Ziel des Leistungs- und Transferzentrums »Chemie- und Biosystemtechnik« ist die Erforschung und Optimierung verfahrenstechnischer Prozessketten der Kunststoff verarbeitenden, chemischen, biotechnologischen und biomedizinischen Industrie vom Rohstoff bis zum Produkt. Dazu sollen die wissenschaftlichen Institutionen im Großraum Halle-Leipzig mit den in der Region ansässigen Unternehmen noch intensiver zusammenarbeiten.

Hauptmerkmal des Leistungs- und Transferzentrums »Chemie- und Biosystemtechnik« ist das klare thematische Profil mit der Einbeziehung der meisten relevanten Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft im Raum Halle-Leipzig. Mit der exzellenten Forschung eng verbunden sind Lehre, Aus- und Weiterbildung, Karriereentwicklung sowie der Wissens- und Technologietransfer in die Wirtschaft. Damit kann zukunftsorientiert der Bedarf an sehr gut ausgebildeten Fachkräften in der Region gesichert werden.

Während einer Anschubphase unterstützen das Land Sachsen-Anhalt, das Land Sachsen und die Fraunhofer-Gesellschaft den Aufbau des Leistungszentrums. Es werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Fraunhofer-Institute in der Region Halle-Leipzig und der Unternehmen der Region unterstützt.  Hinzu kommen weitere assoziierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die von Industrieunternehmen der Region bearbeitet werden.

Folgende Fraunhofer-Einrichtungen in Sachsen-Anhalt und Sachsen setzen dieses Konzept um:

  • Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, Halle
  • Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP, Leuna
  • Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und und Immunologie IZI, Außenstelle Molekulare Wirkstoffbiochemie und Therapieentwicklung MWT, Halle
  • Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und Polymerverarbeitung PAZ, Schkopau
  • Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI, Leipzig

 

Kurzbeschreibung:

  • Leistungszentrum für Forschung und Innovation in der Region Halle/Leipzig
  • Grundlagenforschung, anwendungsorientierte und industrielle Forschung werden zusammengeführt, um die Wertschöpfung der in der Region ansässigen Unternehmen nachhaltig zu stimulieren
  • Hochschulen und wissenschaftliche Institutionen transferieren ihr Wissen in die industrielle Wertschöpfung
  • Thematischer Schwerpunkt: Erforschung und Optimierung verfahrenstechnischer Prozessketten der Kunststoff verarbeitenden, chemischen, biotechnologischen und biomedizinischen Industrie vom Rohstoff bis zum Produkt

Mit der Eröffnung des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS durch die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel wurde der Grundstein für das Leistungs- und Transferzentrum »Chemie- und Biosystemtechnik« gelegt. Hören Sie dazu den Institutsleiter des Fraunhofer IMWS, Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn, im Interview (© Fraunhofer IMWS/Michael Deutsch): Hier geht es zum Interview.