Parodontose: Patent für neue Behandlungsmethode

Neuartige bioabbaubare Stäbchen versprechen eine besser verträgliche Behandlung von Parodontitis. Dafür haben Forscher vom Institut für Pharmazie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) einen bereits bekannten Wirkstoff neu kombiniert und diese Erfindung zusammen mit Fraunhofer-Einrichtungen aus Halle zum Patent angemeldet. Patienten könnten damit viele Nebenwirkungen erspart werden. Die Ergebnisse dazu wurden in der Fachzeitschrift International Journal of Pharmaceutics veröffentlicht.

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Keine Fettabdrücke dank Nanolack

Ein neuer Nanolack von Fraunhofer-Forscherinnen und Forschern soll künftig verhindern, dass beim Anfassen von Edelstahlfronten lästige Fingerabdrücke zurückbleiben.

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Motor für Chemie 4.0 in Mitteldeutschland

Chemie 4.0 wird das zentrale Thema für die weitere Arbeit des Leistungs- und Transferzentrums Chemie- und Biosystemtechnik. Diesen Beschluss fasste das Direktorium des Netzwerks beim Zukunftsdialog 2018 in Quedlinburg.

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Das Leistungszentrum hat innerhalb eines Jahres 60 Industriepartner gewonnen.

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Die Ergebnisse der Kooperationsprojekte bewerten mehr als 83 Prozent der beteiligten Partenr als "sehr gut".

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Das Leistungszentrum hat als essentieller Partner der regionalen Chemiestandorte und KMU deren Wettbewerbsposition nachhaltig verbessert.

Leistungs- und Transferzentrum »Chemie- und Biosystemtechnik«

Das Konzept

© Leistungs- und Transferzentrum Chemie- und Biosystemtechnik

Das Leistungs- und Transferzentrum Chemie- und Biosystemtechnik Mitteldeutschland (LTZ CBS) ist eine länderübergreifende und von der Fraunhofer-Gesellschaft initiierte Plattform des Wissens- und Technologietransfers, die nachhaltige Innnovation aus der Forschung innerhalb der Wirtschaft voranbringt.

Es wurde als zentrale Anlaufstelle zur Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft mit überregionaler Ausstrahlung implementiert und ist Katalysator für die Wechselwirkung von Forschung, regionaler Wirtschaft und Politik zur Beschleunigung des Technologie- und Wissenstransfers. Die Aktivitäten des LTZ CBS fokussieren sich auf den mitteldeutschen Wirtschaftsraum und hier besonders auf kleine und mittlere Unternehmen. In der Kooperation mit Forschungseinrichtungen werden gezielt innovative Transferleistungen erbracht und gefördert. Diese Verbindung von außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit Universitäten/Hochschulen und der Industrie schafft Synergien und neue Möglichkeiten zur nachhaltigen Weiterentwicklung ganzer Branchen und Industriezweige.

Deshalb sind unter dem Leitmotiv der ganzheitlichen Nachhaltigkeit die Ressourcenschonung durch Energie- und Materialeffizienz, sowie der Übergang von unidirektionalen zu Kreislaufprozessen unter Einbeziehung der Digitalisierung und Vernetzung die zentralen Themen. Die Betrachtung kompletter Wertschöpfungsketten, fokussiert auf die  Implementierung zirkulärer Prozesse, prägt die Arbeit maßgeblich und entwickelt sich zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber den in den Grenzen der jeweiligen Institutionen eingeschränkten Forschungstätigkeiten.

Basierend auf der Projekt- und Forschungsstruktur wurden vier innovative Schwerpunkte identifiziert, fokussiert und miteinander verknüpft: S1: Polymer- und biopolymerbasierte Materialsysteme, S2: Ganzheitliche Wirkstoffsysteme, S3: Nachhaltige Grenzflächenchemie und -physik und S4: CO2-neutrale Kohlenstoff- und Wasserstoffkonversion. Jeweils ein ausgewählter und bestätigter Schwerpunktsprecher engagiert sich als Interessenvertreter der Projektbearbeiter gemeinsam mit der Geschäftsstelle des LTZ CBS für die inhaltliche Passfähigkeit der Forschungsarbeiten sowie deren Fokussierung und Einbindung in den Gesamtkontext. Dabei stehen das Innovationspotenzial und die Verwertungsperspektive möglicher Produkte im Vordergrund, um eine ganzheitliche Nachhaltigkeit gemäß der Sustainable Development Goals über Ökologie und Ökonomie hinaus zu erreichen.

Die vier Forschungsschwerpunkte im Überblick

Polymer- und biopolymerbasierte Materialsysteme

Ganzheitliche Wirkstoffsysteme

Nachhaltige Oberflächenchemie und -physik

CO2-neutrale Kohlenstoffverwertung